Mittwoch, 4. Januar 2017

Playlist "Leichte Klaviermusik der Romantik" - Teil I (von Fritz Emonts)


Für den Band "Leichte Klaviermusik der Romantik" von Fritz Emonts habe ich in Youtube zwei Playlisten erstellt (Teil I und Teil II). Somit erklingt diese schöne Notensammlung für euch, hilft bei der Auswahl der Stücke und jeder Übende kann sich Anregungen zur Interpretation dieser romantischen Stücke holen. Die Noten zu den beiden Teilen (die mittlerweile in einem Band zusammengefasst wurden - erweiterete Neuausgabe ED 4748) findet ihr im Notenfachhandel oder könnt sie euch bestellen, wenn ihr auf das Bild klickt:

 Noten hier bestellen


Für den besseren Überblick könnt ihr euch hier alle Titel der Playlist zum ersten Teil einzeln anzuhören:

Sonntag, 31. August 2014

Ankündigung: Klavierkonzert mit Martin Münch & Ria Matthias


Datum: 10. Dezember 2014, 19:30
Ort: Schloß Dallau (Dorfstraße 9, 74834 Dallau)
Veranstalter: Neckar-Musikfestival 2014

Zum 10-jährigen Jubiläum des Neckarmusik-Festivals lassen die beiden Pianisten Martin Münch und Ria Matthias unter dem diesjährigen Festivalmotto „The Pocket Orchestra“ am 10. Dezember 2014 im Schloß Dallau böhmische Orchesterwerke und bekannte Ouvertüren vierhändig am Klavier erklingen.
Mit türkisch anmutenden Klängen machen die beiden Musiker mit Mozarts Ouvertüre „Entführung aus dem Serail“ den Auftakt. Im Zentrum des Programms steht „Die Moldau“, welche 1874 komponiert, das wohl berühmteste Stück des tschechischen Komponisten Bedřich Smetana ist. Nur wenig später entstanden nach dem Vorbild der Ungarischen Tänzen von Brahms die „Slawische Tänze“ von Smetanas Landsmann Antonín Dvořák. Tänzerisch bleibt das Programm auch mit der Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“, welche der Walzerkönig Johann Strauss (Sohn) ebenfalls in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts komponierte. Zwischen die vierhändig vorgetragenen Orchesterklassiker setzt Martin Münch kontrastreiche Akzente mit eigenen Werken.


 Programm


Wolfgang A. Mozart (1756-1791): Ouvertüre zu „Die Entführung aus dem Serail“
Martin Münch (*1961): 5 Märchen und Arabesken aus Op. 32
Antonín Dvořák (1841-1904): Slawischer Tanz Op. 46 Nr. 8
Martin Münch (*1961): Poème lascif Op. 14
Johann Strauß (1825-1899): Ouvertüre zu „Die Fledermaus“
~~~~~~
Antonín Dvořák (1841-1904): Slawischer Tanz Op. 46 Nr. 2
Martin Münch (*1961): Sonorités méditatives op. 54
Bedřich Smetana (1824-1884): Die Moldau aus „Má vlast“ (Mein Vaterland)


Ticketbestellung: Konzertkarten bei Reservix


Donnerstag, 10. April 2014

Neuer Jodelkurs - Eine Jodelreise um die Welt



Wir laden alle Interessierten zu unserem neuen Jodelkurs im Mai ein.

Zur Anmeldung geht's hier





Mittwoch, 26. Dezember 2012

Musik und Farbe - Klangfarbe & Farbklang


Für das Musikprojekt der 11. Klasse im Schuljahr 2011/12 stand die Beziehung zwischen Musik und Farbe im Zentrum. Hierfür fand das Musikprojekt in Kooperation mit der Künstlerin Hannelore Heider statt, welche im Kunstunterricht der 11. Klasse in der Malepoche den Schwerpunkt Farben und deren Wirkungen behandelte. Sowohl der akustischen wie auch der visuellen Wahrnehmung liegt das physikalische Phänomen der Schwingung zugrunde. In der Beschäftigung mit Klang und Farbe experimentierten wir mit der Wirkung der auf unterschiedlichen Sinnesebenen wahrgenommenen Frequenzbereiche. Ziel des Projektes sollte die Aufführung eines Gesamtkunstwerks sein, in welchem Musik, Bildende Kunst und Darstellende Kunst vereint werden. Sowohl die Generalprobe, als auch die beiden Aufführungen wurden aus drei Perspektiven mit Kameras aufgenommen und schließlich zu einem Film verarbeitet.





Mittwoch, 30. Mai 2012

Musik und Farbe - Hörbeispiele


Hier alle Musikstücke für das Musikprojekt "Musik und Farbe - Klangfarbe & Farbklang". Für den Fall, dass die Videos im Blog nicht abspielbar sein sollten, findet ihr am Ende des Posts alle Links zu Youtube.

Mittwoch, 16. November 2011

Klavierunterricht


Sie möchten Klavierunterricht?

Was es bedeutet, mit Ria Matthias Klavierspielen zu lernen
  • den für Sie richtigen Weg zu nehmen
  • den (Ihren) Rhythmus zu entdecken
  • verstehen durch vor (zu) machen - nach (zu) machen
  • sich selbst zu hören, live und durch Aufnahmen aus dem Unterricht.
  • durch Tasten ertastend ohne zu sehen, das Körpergefühl - den kinästhetischen Sinn - fördern
  • Wahrnehmen von Spannung und Entspannung durch Anwendung der Schwerkraft
  • mit der Musik, mit den Melodien, mit den Tönen atmen
  • musikalische Wahrnehmung, aktives und passives Musikhören
  • Harmonien, Rhythmen, Melodien, Klänge erfahren - auch durch andere Instrumente (Djembe, Mandoline, Akkordeon, Cembalo)
  • musikalisch verschmelzen, ganz dabei sein, den Flow erleben.
  • Aufregungen und Verspannungen auflösen durch Übungen zur Synchronisation, der Zusammenarbeit beider Gehirnhälften
  • mit drei Wörtern: Selbsterfahrung durch Musik!

Es gibt viele Wege Klavier zu spielen ...
Wir finden gemeinsam für jedes Alter den Richtigen!

Es erwartet Sie ein einzigartiger Klavierunterricht.

Kontakt

Sonntag, 16. Oktober 2011

Filmvertonung: Die Verwandlung von Franz Kafka / Caroline Leaf


Im Schuljahr 2010/11 fand an unserer Waldorfschule zum ersten Mal ein Musikprojekt statt, welches die Schüler der 11. Klasse als Teil ihres Waldorfabschlusses absolvierten. Für diesen Rahmen nahm ich mir in Kooperation mit unserer Deutschlehrerin Angela Seltmann eine Filmvertonung vor, welche schließlich live vor Publikum aufgeführt, dabei aufgenommen und schließlich zu diesem Film aufbereitet wurde:





Lesen Sie hier über den Inhalt  und den Ablauf des Projektes:

Montag, 10. Oktober 2011

Dra-eee-hooo-uuu-diriiii - Jodelworkshop


Schon Loriot wusste: Mit dem Erlernen des Jodelns hat man was Eigenes. Bei uns steht allerdings nicht wie bei Loriots Jodeldiplom das zweite Futur bei Sonnenaufgang im Vordergrund, sondern die Entdeckung der eigenen Stimme in all ihrer Vielfalt. Dazu bereisen wir an diesem Nachmittag jodelnd unseren Globus. Denn Jodeln gibt es überall. Wir lernen die jodelnden Cowboys kennen; die afrikanischen Pygmäen, die ihre Kinder in den Schlaf jodeln; die alpinen Hirten, die ihre Kühe von der Alm locken und vieles mehr. Hörend und vor allem jodelnd spüren wir im Kurs die Kraft, die durch diese Gesänge in uns wirkt. Jodeln braucht keine Worte, denn es ist archaischer Ausdruck von Gefühlen, Freiheit und Lebenslust: Es berührt die Herzen.

Ria Matthias und Donatella Friebe haben ihren Abschluss nicht am Institut für modernes Jodeln absolviert, sondern an der Universität in Bamberg, wo sie beim Studium der Ethnomusikologie ihre Faszination für Stimme und Musikkulturen vertieften.

Mitzubringen: Stimme, gute Laune, Experimentierfreudigkeit
Nicht mitzubringen: Notenkenntnisse
(max. 16 Teilnehmer, daher gerne mit Anmeldung, ansonsten gilt: Wer zu erst kommt ...)


Ort: Kulturladen KFZ, Schulstraße 6, 35037 Marburg
Zeit: Sonntag, 06. November 15:30 - 19:30
Veranstalter: Marburger Folkclub 
Eintritt: 13,- €




Dienstag, 28. Juni 2011

Oberstufenorchester Salzburg in Haßfurt


Zum zweiten Mal gastierten die Schüler des Oberstufenorchesters der Rudolf-Steiner-Schule Salzburg während ihrer jährlichen Konzerttournee in der Freien Waldorfschule in den Mainauen. Unter der Leitung von Stefan David Hummel spielten sie am 21. Februar 2011 einerseits am Vormittag ein kurzweilges, bunt gemischtes Programm für die Schülerschaft und andererseits am Abend ein öffentliches Konzert für die Eltern und weitere Interessierte.

Umrahmt wurde das Konzert mit Kompositionen der Strauß-Familie. Zum schwungvollen Auftakt erklang so der Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß (Sohn) und zum Abschluss der berühmte, rhythmisch animierende Radetzky-Marsch des Vaters.

Freitag, 1. Oktober 2010

Reihe "Orchester" - 2. Charpentier Prelude


Was ist die Reihe "Orchester"? Hier geht es zu einer Einführung.

Dieses sehr bekannte Prelude ist das Vorspiel zum "Te Deum" von Marc-Antoine Charpentier aus dem Jahr 1692. Ein "Te Deum" ist ein Lobgesang in der christlichen Kirche. Da zur Zeit von Charpentier Musik häufig sehr eng in Verbindung mit der Kirche stand, komponierten auch viele andere Komponisten solch ein "Te Deum".

Warum ist aber genau dieses Stück von Charpentier so berühmt? 1954 entschied sich die "Union der Europäischen Rundfunkorganisationen" dafür, diese Melodie als Hymne für ihre Eurovisionssendungen im Fernsehen und Radio zu verwenden. Alle Sendungen die europaweit in Fernsehen und Radio ausgestrahlt werden, beginnen seitdem mit dieser Erkennungsmelodie.

Dienstag, 28. September 2010

Reihe "Orchester" - 1. Pachelbel Kanon


Was ist die Reihe "Orchester"? Hier geht es zu einer Einführung.

Der Kanon ist das berühmteste Werk von Johann Pachelbel, welcher von 1653 bis 1706 lebte und somit ein Komponist der Barockzeit ist. Original steht der Kanon in der Tonart D-Dur, wir spielen ihn aber in C-Dur.

In der Bassstimme hört man stets die gleiche Harmoniefolge (in C-Dur: C-G-a-e-F-C-F-G). Darüber entfalten sich die Melodie-Instrumente immer virtuoser. Diese Harmoniefolge ist so beliebt geworden, dass sie auch in zahlreichen modernen Stücken vor allem im HipHop verwendet wurde. Die Links dazu findet ihr unten beim Abschnitt Originale.

Sonntag, 19. September 2010

Reihe "Orchester" - Einführung

Mit der Reihe "Orchester" werde ich euch hier im Blog die Möglichkeit geben, zu Hause eure Stimme zu den Stücken zu üben, welche wir auch immer in unseren Proben erarbeiten. Falls Schüler aus höheren Klassen Lust bekommen bei einer Probe im Orchester mitzumachen, können sie ebenfalls üben und uns gerne mal bei einer Probe unterstützen.

Der Aufbau der Blog-Beiträge zur dieser Reihe "Orchester" wird immer 3 Teile haben:

1. Gesamtaufnahme
Hier hört einmal alle Stimmen so wie wir sie im Orchester zusammenspielen werden. Ihr könnt einfach eure Stimme dazu spielen und habt so schon etwas Mini-Orchester-Feeling.

2. Einzelstimmen
Hier findet ihr eure eigene Stimme und die Stimme der anderen Instrumente. Entweder übt ihr eure Stimme oder ihr spielt zu einer anderen dazu.

3. Originalaufnahmen
Hier stelle ich euch immer noch Beispiele von anderen Interpreten vor. Das sind meistens gelungene Aufnahmen aus Youtube. Diese könnt ihr euch einfach anhören und genießen.


Hier die direkten Links zu den einzelnen Stücken:

1. J. Pachelbel: Kanon in D-Dur
2. M. A. Charpentier: Te Deum - Prelude

Freitag, 17. September 2010

Jodler



Da Summersberger (Salzkammergut, Goisern)





Rinegger Dreier (Rinegg / Ranten, Bezirk Murau, Steiermark)





Amaibu (Baka-Pygmäen, Afrika)





Alperer-Jodler (Tirol)





Chlausezäuerli (Appenzellerland, Schweiz)





Cowboy-Jodler





Dr Zuger (Zug, Luzern)





Hä i Di





Heida (Hochzeitsgesang aus Georgien)




Dienstag, 1. Juni 2010

Warum mache ich Musik?

Heute möchte ich ein paar Punkte festhalten, worin ich für mich persönlich die Qualität des Musizierens sehe, da dies gleichzeitig auch zentrale Aspekte sind, die ich in meiner Zusammenarbeit mit Schülern gern erfahrbar machen möchte.

Was Forscher über Funktion und Wirkung von Musik sagen, werde ich ein anderes Mal noch behandeln. Es gibt nämlich viele Gedankensammlungen und Veröffentlichungen zu diesem Thema. Ich bin auch gespannt, was andere Musizierende antreibt, ihr Instrument zu erforschen. Vielleicht fügen ja einige Leser hier schon ihre Gedanken in Kommentarform hinzu.

Für mich hieß und heißt Musizieren auch heute noch zum größten Teil die Musik am Klavier zu erleben. Fast seit ich laufen kann, begleitet mich die Entdeckung dieses Instruments. Durch das Klavier lernte ich allerdings nicht nur Musik, sondern stets auch mich selbst immer mehr kennen ... - Vielleicht ist für mich das Klavierspiel (aber auch das Musizieren in jeder anderen Form) so eine Art Barometer der Persönlichkeitsentwicklung.

Die folgenden Punkte sind mir bei einem kurzen Brainstorming gekommen und sind sicher nicht vollständig. Nach und nach möchte ich sie verlinken, um einzelne Aspekte genauer auszuführen:

> Erleben des Augenblicks
> Grenzen spüren, Grenzen brechen können
> Lernen lernen
> Spiel mit Klangfarben
> Reines "Sein" erleben (Sein ohne Ziele, Zweck und Absichten)
> Lebensqualität
> Schwingungen spüren
> Durch die Musik Stimmungen, Ideen und Denkweisen anderer Menschen zu verschiedenen Zeiten erleben
> Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und Bewegungsvorgängen
> Schärfen des Bewusstseins
> konzentrierter Fokus
> vom Denken ins Tun zu kommen
> mit anderen durch die Musik kommunizieren

Montag, 31. Mai 2010

Intervalle üben


Wenn ihr euch hier im Blog die Beiträge Intervalle erkennen lernen und Intervalle hören lernen angeschaut habt, könnt ihr die Intervalle auch üben. Hierfür sind die Online-Programme auf der Webseite musikwissenschaften.devon Ralf Gerhard Ehlert sehr zu empfehlen. Beim Klick auf die jeweilige Abbildung, könnt ihr direkt beginnen.

1. Intervalle erkennen


Hier übt ihr vor allem, die Intervalle anhand der Noten zu erkennen. Beim Klick auf den Lautsprecher an der linken Seite, könnt ihr auch den Ton anstellen. Dann übt ihr gleich das Hören mit.
Kleiner Tip: Links unten habt ihr die Möglichkeit nur Violinschlüssel einzustellen. Das ist für den Anfang einfacher.




2. Intervalle hören

Dieses Übungsprogramm hilft vor allem für das Hörtraining. Das Feld rechts unten "Intervalle sukzessiv" bedeutet, dass die Intervalle nacheinander erklingen, simultan bedeutet hingegen gleichzeitiges Erklingen. Um die Intervalle nicht anhand der Noten zu bestimmen, sondern wirklich durch das Hören, solltet ihr das Feld "Noten verstecken" anklicken.




3. Intervall-Memory

Dieses Spiel ist auch noch eine schöne Übung, da man sich sowohl an die Noten als auch an den Klang erinnern kann und somit beides trainiert: das schnelle Noten lesen wie auch das Hören.



Ich wünsche viel Freude beim Training!


Sonntag, 30. Mai 2010

Intervalle erkennen lernen


Bei der Bestimmung der Intervalle müsst ihr zwischen Grob- und Feinbestimmung unterscheiden. Bei der Grobbestimmung stellt ihr fest, ob es sich bei einem Intervall um eine Prime, Sekunde, Terz, usw. handelt. Bei der Feinbestimmung findet ihr dann heraus, ob es sich um ein kleines, großes, reines, vermindertes oder übermäßiges Intervall handelt.


1. Die Grobbestimmung


Bei der Grobbestimmung zählt ihr die Stammtöne (das sind die schwarzen Kullern auf Linie, Zwischenraum, Linie, Zwischenraum, usw.) vom einen zum anderen Ton. Dabei müsst ihr den ersten Ton mitzählen. Das geht folgendermaßen:

Sonntag, 9. Mai 2010

Blöde Flöte?

An einer Waldorfschule haben alle Kinder das wunderbare Vergnügen, Blockflöte lernen zu dürfen. Mit der Zeit drängt sich bei dem einen oder anderen die Frage auf, ob das denn tatsächlich so ein großes Vergnügen ist. Für alle, die Probleme haben, ihre Blockflöte wirklich zu lieben: Hier ein kleines Motivations-Video. Ich weiß, in diesem Video ist es eine Querflöte. Aber habt ihr wirklich schon mal getestet, was ihr aus eurem kleinen Holzrohr sonst noch alles rausholen könntet?

Samstag, 24. April 2010

Akustik-Epoche: Wie klingt eine Obertonflöte?

Für die Akustik-Epoche in der 6. Klasse hatte ich unter anderem eine slowakische Hirtenflöte (Fujara) mitgebracht. Ich hatte zwar erklärt, was es damit so ungefähr auf sich hat, aber konnte nicht wirklich ein brauchbares Klangbeispiel liefern, weil ich sie noch nicht spielen kann. Bei Gelegenheit gehe ich noch mal genauer darauf ein, was Obertöne eigentlich sind und welche Bedeutung sie für die Musik haben. Für heute erst mal nur der Klang der Fujara:

Montag, 19. April 2010

Intervalle hören lernen


Das Hören von Intervallen kann man besonders gut mit Hilfe von Liedanfängen lernen. Hierzu sammelten die Schüler der 8. Klasse verschiedene Lieder, die möglichst bekannt sind. In der folgenden Tabelle befindet sich nun diese Sammlung. Indem ihr das Video startet, hört und seht ihr also den Anfang des Liedes und könnt das entsprechende Intervall üben bis es sitzt. Der beste Weg das wirklich zu verinnerlichen ist, es immer wieder nachzusingen bis das kurze Motiv fast wie ein Ohrwurm im Hirn umherschwirrt. Durch Klick auf den Titel kann man sich jeweils auch das gesamte Lied bei Youtube anhören.

Sonntag, 11. April 2010

Bedřich Smetana: "Die Moldau"


Im Rahmen Musik und Komponisten aus anderen Ländern hörten wir uns im Unterricht aus dem Zyklus „Mein Vaterland" von Bedřich Smetana "Die Moldau" an. Entstanden 1874 ist die Moldau ein Paradebeispiel für das, was man im 19. Jahrhundert als Programmmusik bezeichnete. Bei dieser Art von Musik werden außermusikalische Inhalte (wie beispielsweise Naturphänomene, Gedichte, Bilder, Stimmungen, usw.) in der Musik hörbar gemacht. Smetana, der übrigens zu diesem Zeitpunkt schon fast völlig taub war, ließ mit seiner Musik den Lauf der Moldau von der warmen und der kalten Quelle im Böhmerwald bis zur Mündung in die Elbe hörbar werden. In der Musik erlebt man somit verschiedene "Stationen" der Moldau:


1. Zwei Quellen

2. Moldau-Thema

3. Waldjagd

4. Bauernhochzeit

5. Nymphenreigen

6. Moldauthema

7. Johannis-Stromschnellen

8. Königsstadt Prag mit der Burg Vyšehrad

9. Mündung in die Elbe


Aufgabe in der Unterrichtsstunde:
Um zu zeigen wie wunderbar es Smetana gelang, diese Stimmungsbilder durch die Musik erklingen zu lassen, malte die 6. Klasse Bilder während die Musik ertönte OHNE zu wissen, dass es sich hierbei um die Moldau handelte. Die Aufgabe war es also ein Bild zu einer für die Schüler bis dahin unbekannten Musik zu malen. Schon von Beginn an war es absolut faszinierend zu beobachten, wie die Schüler die in der Musik gehörten Inhalte auf ihr Papier übertrugen. Nur auf eine der vielen Parallelen möchte ich hier hinweisen: Die Moldau beginnt mit der warmen und der kalten Quelle, welche sich wenig später zum Moldaufluß vereinen - Auf 7 Bildern ist Wasser zu sehen! Die vielen anderen Parallelen wie Jagd, Hochzeit, Prager Burg, ... könnt ihr euch im Video nun selbst anschauen und -hören.