Donnerstag, 8. April 2010

Meditation statt Drogen

In der 10. Klasse kamen wir im Rahmen der Entwicklung der Rock-/Popmusikgeschichte auf das Woodstock-Festival zu sprechen. Woodstock und Hippiebewegung sind nicht nur für die Musik bekannt, sondern auch für die freizügige Lebenseinstellung und den massiven Drogenkonsum. Im Unterricht tauchte die Frage auf, warum denn bei den Hippies die Drogen so hoch im Kurs standen. Neben vielen anderen Gründen spielte bei den Hippies der Gedanke eine Rolle, dass die Drogen bewusstseinserweiternd wirken würden. Ob das nun tatsächlich stimmt oder völliger Blödsinn ist, sei einfach mal dahin gestellt.

Tatsache ist, dass es durchaus körperfreundlichere Möglichkeiten gibt, sein Bewusstsein zu erweitern: Meditation. Äußerlich mag das vielleicht unspektakulär aussehen, aber innerlich kann man zu wirklich hoch interessanten Erfahrungen kommen. Die Schüler der 10. Klasse haben sich der Herausforderung gestellt und tatsächlich versucht, einmal 20 Minuten in absoluter Reglosigkeit zu verharren. Bis auf wenige Ausnahmen haben das auch alle geschafft. Von ihren Wahrnehmungen vor, während und nach der Übung kommentieren die Schüler vielleicht am Besten selbst. Ansonsten müsst ihr es eben selbst mal ausprobieren ... (Aber: Seid ehrlich zu euch und nehmt es mit der Reglosigkeit genau. Was könnt ihr spüren?)

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